Sonnenblumenkerne

Sonnenblumenkerne sind mehr als nur ein leckerer Snack. Sie sind die Früchte einer der schönsten und größten Blumen der Welt, die sich nach der Sonne ausrichtet. Sie sind vollgepackt mit wichtigen Nähstoffen, die dem Körper und Geist guttun. Außerdem sind sie in der Küche, im Garten und in der Industrie vielseitig einsetzbar. Sonnenblumenkerne haben eine faszinierende Geschichte, die von den Ureinwohnern Amerikas bis zu den modernen Wissenschaftlern reicht.

Sonnenblumen

Herkunft

Sonnenblumenkerne sind die Samen der Sonnenblume, die ursprünglich aus Mittel- und Nordamerika stammt, wo sie schon seit 8000 Jahren angebaut wird. Sie wurde von den indianischen Völkern wegen ihrer harntreibenden Wirkung verwendet und von nordamerikanischen Siedlern als Wurmmittel eingesetzt. Im 16. Jahrhundert gelangte die Sonnenblume mit den spanischen Seefahrern nach Europa und wurde zunächst als Zierpflanze geschätzt. Heute wird die Sonnenblume in vielen Ländern der Welt angebaut, vor allem in der Ukraine, Russland und Argentinien. In Deutschland werden Sonnenblumen vor allem in wärmeren Regionen mit günstiger Niederschlagsverteilung angebaut. Der Anbau von Biosonnenblumen erfordert jedoch ein sorgfältige Bodenbearbeitung, Aussaat, Düngung und Unkrautregulierung. 
Während die Sonnenblumen früher vor allem wegen ihrer Zierde und ihrer medizinischen Wirkung angebaut wurden, werden sie heute vor allem wegen ihrer Kerne und ihres Öls angebaut. Denn Sonnenblumenöl ist ein beliebtes Speiseöl mit einem hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren. Die Sonnenblumen werden aber auch als Tierfutter oder als Energiepflanze genutzt.
Inzwischen werden ganz unterschiedliche Sorten von Sonnenblumen kultiviert. Für die Ölgewinnung werden meist Hybridsorten verwendet, die einen hohen Ölgehalt von bis zu 65% haben. Die Kerne haben eine schwarze Schale, die vor der Pressung entfernt wird. Für den Verzehr werden meist Speisesorten verwendet, die einen geringeren Ölgehalt von etwa 50% haben. Die Kerne haben eine gestreifte Schale, die dicker und fester ist als die der Ölsorten. Die Schale kann dabei mitgegessen oder geknackt werden. 
Die aromatischen Sonnenblumen für Speisezwecke stammen meist aus Regionen mit sonnenreichen Sommern. Die Sonnenblumenkerne der Spielberger Mühle stammen aus Süddeutschland, Österreich oder zum Teil aus Ungarn.

Verwendung

Sonnenblumenkerne werden in der Küche auf verschiedenste Weise verwendet. Sie können als Snack gegessen werden, entweder pur oder geröstet und gesalzen. Aber sie eigenen sich auch gut als Zutat für Brot, Brötchen, Müsli, Salat oder Gebäck. Sie verleihen den Gerichten einen nussigen Geschmack und einen kernigen Biss. Dazu können sie auch mit anderen Samen und Nüssen gemischt werden. Außerdem können Sonnenblumenkerne zu Sonnenblumenöl gepresst oder zu Sonnenblumenkernmehl gemahlen werden. Sonnenblumenkernmehl ist eine glutenfreie und kohlenhydratarme Alternative zu herkömmlichen Mehlen. Eine weitere Möglichkeit ist, die Sonnenblumenkerne zu Sonnenblumenkernaufstrichen zu pürieren. Die Aufstriche können mit verschiedenen Gewürzen oder Kräutern verfeinert werden und eigenen sich für Brot, Cracker oder Gemüsesticks.

Gut zu wissen:

  • Die Sonnenblume gehört zu den schönsten und größten Blumen der Welt. 
  • Früher wurden die Sonnenblumen aufgrund ihrer medizinischen Wirkung und als Zierde angebaut, während sie heute wegen ihrer Kerne und ihres Öls angebaut werden.
  • Sonnenblumenkerne enthalten Linolsäure, die als Omega-6-Fettsäure bezeichnet wird und für den menschlichen Körper essentiell ist. 
  • Das nussige Aroma der Sonnenblumenkerne kommt besonders gut zur Geltung, wenn man sie ohne Fett leicht anröstet.

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